Gute Ideen und schwierige Entscheidungen

Die Mehrzweckhalle in Plaffeien ist am Freitag den 23. November gut gefüllt. Rund 70 Personen wollen wissen, welche Ideen die Arbeitsgruppen ausgearbeitet haben, um das Dorfzentrum lebendiger zu gestalten. Gemeindeammann Otto Lötscher freut sich nicht nur über die Anzahl Teilnehmenden, sondern auch dass von Jung bis Alt alle Generationen vertreten sind – das Dorfzentrum interessiert und bewegt alle Generationen.  Neun Ideen wurden an diesem Abend präsentiert und anschliessend diskutiert. Impressionen zum Abend können Sie dem Film unten entnehmen. Die präsentierten Ideen sowie die Resultate der Diskussionen finden Sie in diesem Dokument.

Der Projektausschuss hat gestern Abend, dem 11. Dezember getagt, um die Ideen zu bewerten und zu entscheiden, welche der Ideen im Projekt «Plaffeien 23» weiterverfolgt werden. Nach fast zweistündiger intensiver Diskussion musst der Entscheid auf den Januar vertagt werden. Zu gut sind die Ideen, als dass eine Auswahl einfach wäre. Der Ausschuss macht sich die Aufgabe auch nicht leicht – er ist vom Engagement der Bevölkerung sehr erfreut und es ist ihm daher ein Anliegen, dass möglichst allen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann.

Der Ausschuss tagt am 29. Januar das nächste Mal. Dann wird entschieden, welche Ideen als Projekte weiterverfolgt werden. Dies wird von der Gemeinde anschliessend kommuniziert – genauso wie die weiteren Termine im Projekt «Plaffeien 23»

Das Projektteam bedankt sich bei allen, die bei «Plaffeien 23» mitwirken für die gute Zusammenarbeit im 2018. Es macht grosse Freude, diesen Prozess begleiten zu dürfen. Wir freuen uns auf den weiteren Projektverlauf im neuen Jahr!

Öffentliche Zwischenveranstaltung wird auf den 23. November 2018 verschoben

Die geplante Zwischenveranstaltung vom 9. November wird auf den 23. November verschoben

Grund für die Verschiebung ist ein Konzert im neu eröffneten Hirschen, hier finden Sie weitere Informationen zum Konzert.

An der öffentlichen Zwischenveranstaltung werden die bisherigen Ergebnisse der Bevölkerung präsentiert. Alle sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Plaffeien statt.

Zweiter Workshop der Arbeitsgruppen am 11. Oktober und öffentliche Zwischenveranstaltung am 9. November

Erste konkrete Projektideen für die Weiterentwicklung des Dorfzentrums von Plaffeien haben die Arbeitsgruppen am ersten Workshop bereits diskutiert. Nun geht es beim zweiten Arbeitstreffen am 11. Oktober darum, diese Ideen auszuarbeiten. Am 9. November präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse an der öffentlichen Zwischenveranstaltung. Haben Sie sich die Termine bereits vorgemerkt?

Die Schaffung einer Begegnungszone in der Kirchstrasse oder ein Wochenmarkt mit regionalen Produkten im Zentrum: Am ersten Workshop der Arbeitsgruppen vom 10. September haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedenste Projektideen diskutiert. Nun geht es am 11. Oktober im Hotel Alpenklub in Plaffeien darum, diese Ideen zu verfeinern. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppen sind deshalb herzlich zum zweiten Workshop eingeladen, um sich auch dort einzubringen. Wie das erste Arbeitstreffen beginnt auch der zweite Workshop um 19.00 Uhr. Sind Sie noch in keiner Arbeitsgruppe, haben aber Interesse, ebenfalls mitzuwirken? Kontaktieren Sie uns! Eine Teilnahme ist nach wie vor möglich.

Präsentation der Ergebnisse an der öffentlichen Zwischenveranstaltung vom 9. November

An der öffentlichen Zwischenveranstaltung werden die bisherigen Ergebnisse der Bevölkerung präsentiert. Alle sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet von 19.00 bis 21.00 Uhr in Plaffeien statt. Der genaue Durchführungsort wird noch bekannt gegeben.

Notieren Sie sich die Termine bereits jetzt in Ihrer Agenda!

Die Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen

Es braucht manchmal nicht viel, um ein Dorfbild aufzuwerten – Dorfentwicklung braucht aber Mut, Herzblut und einen langen Atem: Während der Exkursion der Arbeitsgruppen nach Entlebuch (LU) am 8. September gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgruppen diese und zahlreiche weitere Erkenntnisse. Mit vielen neuen Ideen nahmen sie den ersten Workshop am 10. September in Angriff. Jede Gruppe kondensierte erste Projektideen, die sie nun weiter ausarbeiten.

Das Ziel der Exkursion war, Ideen und Inspiration für die Workshops der Arbeitsgruppen zu sammeln. Dies hat gut funktioniert: Der Gemeindeamman von Entlebuch, Robert Vogel, zeigte den 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie seine Gemeinde das Dorfzentrum weiterentwickelt. In Entlebuch stehen vor allem bauliche Massnahmen im Zentrum: alte Häuser werden aufgekauft und durch modernere ersetzt. So können Strassen verbreitert, Trottoirs gebaut und Pärke gestaltet werden. Allerdings können auch schon kleine Massnahmen viel bewirken – so werten beispielsweise bereits schön gestaltete Schaufenster in leerstehenden Gebäuden oder einige Blumen auf einer Mauer das Dorfbild auf. Nach einem Einführungsreferat stellte sich Vogel den Fragen der Plaffeier und gab bereitwillig Auskunft. Mit vielen Ideen, Eindrücken und Inspirationen nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion die Rückreise in Angriff und waren bestens gewappnet für den ersten Workshop der Arbeitsgruppen.

Angeregte Diskussionen am Workshop

Dieser fand bereits zwei Tage später im Hotel Alpenklub in Plaffeien statt. 40 Mitglieder der Arbeitsgruppen nahmen teil. Das Ziel des ersten Workshops war es, aus den unzähligen, gesammelten Gedanken der Auftaktveranstaltung einige konkrete Ideen zu entwickeln und bildlich darzustellen. In einem mehrstufigen Verfahren, das sicherstellte, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu allem äussern konnten, wurden folgende Ideen ausgewählt:

  1. «Raum und Sicherheit für Fussgänger»: Schaffung einer Begegnungszone in der Kirchstrasse mit Geschwindigkeitslimitierung (20 km/h) und einer neuen Regelung der Parkplätze.
  2. «Treffpunkt für Jugendliche»: Im Dorfzentrum soll ein neuer Aktivpark entstehen mit der Möglicheit zu Skaten, einem Pumptrack, Fitnessgeräten etc. Zudem soll es auch Sitzgelegenheiten geben.
  3. «Qualität öffentlicher Plätze und schöneres Dorfbild»: Umgestaltung des Dorfkerns inkl. Begrünung und Gestaltung von Fusswegen, Strassen etc. mit Pflastersteinen.
  4. «Angebot für Eltern mit Kindern im öffentlichen Raum»: Schaffung eines neuen Begegnungszentrums mit verschiedensten Angeboten: Biblio- und Ludothek, Kita, Mittagstisch, Kaffeeecke, Gemeinschaftsraum, ASB etc.
  5. «Gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe und die Immobilienbesitzer»:
    • Bestehende Geschäfte im Dorfzentrum stärken mit einem wiederkehrenden Anlass / einer wiederkehrenden Aktivität
    • Wochenmarkt mit regionalen Produkten im Zentrum

 

Die Mitglieder der bisherigen Arbeitsgruppe «Weitere Freizeitinfrastruktur» teilten sich auf die anderen Arbeitsgruppen auf. Die Bedürfnisse der Gruppe werden in den anderen Arbeitsgruppen berücksichtigt.

Zweiter Workshop am 11. Oktober und öffentliche Zwischenveranstaltung am 9. November

Im zweiten Workshop vom 11. Oktober werden diese und weitere Ideen weiter ausgearbeitet, damit sie der Bevölkerung an der zweiten öffentlichen Veranstaltung präsentiert werden können. So können auch diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner von Plaffeien mitwirken, die in keiner Arbeitsgruppe sind. Notieren Sie sich daher jetzt schon den 9. November 2018 von 19.00 bis 21.00 Uhr in Ihrer Agenda!

Sie haben ebenfalls Interesse, in einer Arbeitsgruppe mitzuwirken? Kontaktieren Sie uns! Eine Teilnahme ist immer noch möglich, auch ohne an der Exkursion und dem ersten Workshop teilgenommen zu haben.

 

Exkursion der Arbeitsgruppen nach Entlebuch (LU)

Datum und Ort:

8. September 2018, 09.15-18.00 Uhr, Entlebuch (LU).

Inhalt:

Wie haben andere Gemeinden Raum und Sicherheit für Fussgänger geschaffen? Was machen gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe aus? Einen Einblick in diese und weitere Themen gibt die Exkursion der Arbeitsgruppen von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» nach Entlebuch (LU). Alle Mitglieder der Arbeitsgruppen sind herzlich zur kostenlosen Teilnahme am 8. September 2018 eingeladen. Das Ziel: Inspiration für neue Ideen sammeln und eine gute Dynamik in den Arbeitsgruppen entfachen, damit diese in den Workshops vom 10. September und 11. Oktober im Hotel Alpenklub in Plaffeien durchstarten können.

Detaillierte Informationen finden Sie im Flyer. Anmeldeschluss ist der 30. August 2018. Melden Sie sich direkt online an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Sie sind noch nicht Teil einer Arbeitsgruppe, möchten aber mitwirken? Kontaktieren Sie uns!

 

Arbeitsgruppen: Erster Workshop am 10. September

Haben Sie sich die Daten für die Workshops Ihrer Arbeitsgruppe bereits in die Agenda eingetragen? Das erste Arbeitstreffen findet am 10. September von 19.00 bis 21.00 Uhr im Hotel Alpenklub in Plaffeien statt. Der zweite Workshop folgt am 11. Oktober zur selben Zeit, am selben Ort.

Nach der Exkursion nach Entlebuch (LU) vom 8. September geht es zwei Tage später bereits los mit dem ersten Workshop der Arbeitsgruppen. An der öffentlichen Auftaktveranstaltung bildeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gruppen zu folgenden Themen:

  1. Raum und Sicherheit für Fussgänger
  2. Treffpunkt für Jugendliche
  3. Qualität öffentlicher Plätze und schöneres Dorfbild
  4. Weitere Freizeitinfrastruktur
  5. Angebot für Eltern mit Kindern im öffentlichen Raum
  6. Gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe und die Immobilienbesitzer

Wenn Sie Teil einer dieser Gruppen sind, dann treffen Sie sich am 10. September um 19.00 Uhr im Hotel Alpenklub in Plaffeien mit den anderen Gruppenmitgliedern. Der zweite Workshop folgt am 11. Oktober. Das Ziel der Arbeitstreffen ist es, Ideen für konkrete Projekte im Dorfzentrum von Plaffeien auszuarbeiten. Es wird sichergestellt, dass sich die einzelnen Gruppen auch untereinander austauschen und so auch Querbezüge zueinander herstellen können.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Sie sind noch nicht Teil einer Arbeitsgruppe, möchten aber mitwirken? Kontaktieren Sie uns!

Melden Sie sich jetzt für die Exkursion der Arbeitsgruppen nach Entlebuch (LU) an!

Alle Mitglieder der Arbeitsgruppen sind herzlich zur kostenlosen Teilnahme am 8. September 2018 eingeladen. Das Ziel: Inspiration für neue Ideen sammeln und eine gute Dynamik in den Arbeitsgruppen entfachen, damit diese in den Workshops vom 10. September und 11. Oktober im Hotel Alpenklub in Plaffeien durchstarten können. 

Wie haben andere Gemeinden Raum und Sicherheit für Fussgänger geschaffen? Was machen gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe aus? Einen Einblick in diese und weitere Themen gibt die Exkursion der Arbeitsgruppen von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» nach Entlebuch (LU).

Die Teilnahme ist kostenlos, weitere Details finden Sie im Flyer. Anmeldeschluss ist der 30. August 2018. Sie können nicht an der Exkursion teilnehmen? Kein Problem – die Teilnahme ist keine Voraussetzung, um in den Arbeitsgruppen mitzuwirken.

Melden Sie sich direkt online an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Sie sind noch nicht Teil einer Arbeitsgruppe, möchten aber mitwirken? Kontaktieren Sie uns!

Arbeitsgruppen starten mit Exkursion und Workshops

Wie haben andere Gemeinden Raum und Sicherheit für Fussgänger geschaffen? Was machen gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe aus? Einen Einblick in diese und weitere Themen gibt die Exkursion der Arbeitsgruppen von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» nach Entlebuch (LU). Alle Mitglieder der Arbeitsgruppen sind herzlich zur kostenlosen Teilnahme am 8. September 2018 eingeladen. Das Ziel: Inspiration für neue Ideen sammeln und eine gute Dynamik in den Arbeitsgruppen entfachen, damit diese in den Workshops vom 10. September und 11. Oktober im Hotel Alpenklub in Plaffeien durchstarten können.

An der Auftaktveranstaltung vom 16. Juni 2018 bildeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sechs Arbeitsgruppen, um konkrete Ideen für die Belebung des Dorfzentrums von Plaffeien zu entwickeln. Dies geschieht an den beiden Workshops im September und Oktober. Im Vorfeld dieser Arbeitstreffen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppen die Möglichkeit, bei der Exkursion nach Entlebuch (LU) Anschauungsbeispiele zu erhalten: Wie geht eine andere Gemeinde mit Herausforderungen zur Belebung des Dorfzentrums um? An der Exkursion werden folgende Themen behandelt:

  • Raum und Sicherheit für Fussgänger
  • Qualität der öffentlichen Plätze und schöneres Dorf
  • Angebote für Eltern mit Kindern im öffentlichen Raum
  • Gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Gewerbe und die Immobilienbesitzer

 

Die Teilnahme ist kostenlos, weitere Details finden Sie im Flyer. Anmeldeschluss ist der 30. August 2018. Sie können nicht an der Exkursion teilnehmen? Kein Problem – die Teilnahme ist keine Voraussetzung, um in den Arbeitsgruppen mitzuwirken. Hier anmelden >>>

Sie sind noch nicht Teil einer Arbeitsgruppe, möchten aber mitwirken? Kontaktieren Sie uns!

«Plaffeien lebt»: Das Video zum Auftakt

Im Video zur öffentlichen Auftaktveranstaltung von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» kommen die Veranstalter und die Bevölkerung von Plaffeien zu Wort: Was sind ihre Ideen? Wie haben sie die Veranstaltung empfunden? In einem Punkt sind sich alle einig: Niemand hätte gedacht, dass so viele Leute an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Mehr Informationen zur Veranstaltung und wie es weitergeht, finden Sie in der entsprechenden Newsmeldung.

«Plaffeien 23» – von allen, mit allen, für alle

Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sechs Arbeitsgruppen mit 30 Mitgliedern: Die Veranstaltung zum Auftakt von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» vom 16. Juni 2018 war ein voller Erfolg. Jetzt geht es darum, die zahlreichen Ideen weiterzuentwickeln, um das Ziel des Projektes zu erreichen: Ein auch in Zukunft lebendiges und attraktives Dorfzentrum in Plaffeien.

Samstag, 16. Juni, 09.50 Uhr: «Ich hoffe, dass heute viele Leute kommen», sagt der Amman von Plaffeien, Otto Lötscher. Er ist zusammen mit den Gemeinderäten Armin Jungo, Daniel Bürdel und Antoinette Kilchör sowie Bauamtverwalterin Maya Sahli Teil des Projektausschusses von «Plaffeien 23 – As Zentrum für alli». Kurz vor 10.00 Uhr, dem offiziellen Beginn der Veranstaltung zum Auftakt von «Plaffeien 23», ist das Dorfzentrum mit dem aufgestellten Festzelt, den Bänken, Stehtischen und der Bar noch relativ leer. Neben den Organisatorinnen und Organisatoren sind kaum Leute anzutreffen. Spricht das Projekt die Einwohnerinnen und Einwohner von Plaffeien an? Werden sie kommen, um ihre persönlichen Ideen und Bedürfnisse für die künftige Gestaltung des Dorfzentrums von Plaffeien einzubringen?

Allfällige Sorgen sind unbegründet. Ein paar Minuten vor 10.00 Uhr beginnt sich das Zentrum zu füllen. Kaffee und Getränke werden ausgeschenkt, schliesslich sind rund 120 Leute anwesend: vom Gemeindeammen über Gewerbler bis zu Privatpersonen, von Kindern bis Senioren sind alle vertreten. Die Stimmung ist ausgelassen. «Es freut uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind», beginnt Lorenz Kurtz, Projektleiter vom Büro PLANVAL, das im Auftrag der Gemeinde das Projekt umsetzt und begleitet, seine Eröffnungsansprache zur Auftaktveranstaltung. Das Tagesprogramm: Die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner von Plaffeien schärfen, diese auf einem Dorfrundgang vor Ort reflektieren und diskutieren und am Schluss vier bis sechs konkrete Themen bestimmen, zu denen Lösungen erarbeitet werden sollen. «Wir wollen auch gleich Arbeitsgruppen mit Einwohnerinnen und Einwohnern aus Plaffeien bilden, die Lösungen zu diesen Themen für ein lebendiges Plaffeier Dorfzentrum erarbeiten», sagt Lorenz Kurtz. Die Auftaktveranstaltung solle dazu dienen, die Bevölkerung von Plaffeien zu aktivieren, indem sie sich aktiv an «Plaffeien 23» beteiligt. «Es ist ihr Dorfzentrum. Deshalb sollen sie die Inhalte des Projekts bestimmen», sagt Kurtz.

Verschiedenste Ideen

Rückblende: Im März 2018 ist «Plaffeien 23» mit einem Kick-Off-Meeting des Projektausschusses und PLANVAL gestartet. Seither wurde fleissig gearbeitet. Um zu verstehen, in welche Richtung es gehen könnte und was die Einwohnerinnen und Einwohner von Plaffeien beschäftigt, führte PLANVAL im Vorfeld Interviews mit elf Personen durch. Diese wurden auf Basis einer Analyse so ausgewählt, dass sie die Bevölkerung von Plaffeien möglichst repräsentativ vertreten. Zusätzlich kamen via plaffeien23.ch und Instagram zahlreiche weitere Ideen zusammen, wie sich die Zukunft des Dorfzentrums entwickeln könnte. All diese Erkenntnisse hat PLANVAL gesammelt, gebündelt und 12 zentrale Bedürfnisse heraus destilliert.

  1. Einen Treffpunkt für Jugendliche
  2. Ein Angebot für Eltern mit (Klein)Kindern im öffentlichen Raum
  3. Mehr Raum und Sicherheit für Fussgänger
  4. Eine höhere Qualität der öffentlichen Plätze und ein schöneres Dorfbild
  5. Einkaufsmöglichkeiten für lokale und regionale Produkte
  6. Mehr Laufkundschaft
  7. Weitere Freizeitinfrastruktur
  8. Raum für die Entfaltung von neuen Ideen
  9. Mehr / neue Kultur- und Freizeitangebote in der Gastronomie
  10. Mehr gemeinsame Aktivitäten des lokalen Gewerbes
  11. Neue / andere Anlässe und Geschäfte
  12. Gesellschaftlicher Zusammenhalt weiter stärken

Angeregte Diskussionen

Samstag, 16. Juni, 10.15 Uhr: Die 12 Bedürfnisse hängen nun in Form von Plakaten im Festzelt. Aber nicht nur das: Auch Plakate mit «Gefällt mir» und «Gefällt mir nicht» finden die Besucherinnen und Besucher im Zelt. Denn neben den konkreten Ideen erfuhren die Organisatoren im Vorfeld der Veranstaltung auch, was den Plaffeierinnen und Plaffeier an ihrem Dorfzentrum besonders gefällt und was sie nicht so toll finden. «Sie haben nun die Gelegenheit, sich alle Plakate in Ruhe anzuschauen und nach Ihren Wünschen zu ergänzen», leitet Thomas Probst, ebenfalls Projektleiter bei PLANVAL und der zusammen mit Lorenz Kurtz den Tag koordiniert, den ersten Programmpunkt ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren angeregt und offen, kleben zusätzliche blaue Zettel an die Plakate, um diese auch mit Ihren Meinungen und Ideen zu ergänzen. Eine halbe Stunde später ist auf den Plakaten fast kein Weiss mehr vorhanden.

Gerade rechtzeitig, denn um 10.45 Uhr startet der nächste Programmpunkt. Im Dorfrundgang durchs Zentrum besichtigten die Besucherinnen und Besucher die soeben diskutierten Ideen. Gemeinderätin Antoinette Kilchör und Gemeinderat Armin Jungo führen je eine Gruppe durch Stationen wie das «Pärkli» vor der Kirche oder den Platz vor dem Hotel Alpenklub. «Wir führen durch das Plaffeier Zentrum, um die Ideen und Bedürfnisse nochmals konkret zu diskutieren. Wer weiss, vielleicht treten so gleich noch weitere Interessen zu Tage?», sagt Thomas Probst. Und tatsächlich: auch auf den Rundgängen diskutieren die Leute viel und engagiert.

Klare Abstimmung

Samstag, 16. Juni, 11.30 Uhr: Nun geht es ans Eingemachte. «Sie bekommen nun alle zwei blaue Punkte. Diese können Sie auf die Bedürfnis-Plakate kleben, die Ihnen am wichtigsten sind», erklärt Lorenz Kurtz den letzten Programmpunkt. Diejenigen Plakate mit den Bedürfnissen, die am meisten Punkte erhalten, werden von Arbeitsgruppen weiter bearbeitet. Die Arbeitsgruppen sollen aus Einwohnerinnen und Einwohnern von Plaffeien bestehen, die aktiv mitarbeiten. «Dazu hängen an einer weiteren Pinnwand Listen, in die Sie sich bei Interesse eintragen können», ergänzt Kurtz. Die Abstimmung «gewinnen» folgende Bedürfnisse:

Zu jedem der Bedürfnisse wurde eine Arbeitsgruppe mit sieben bis zehn Mitgliedern gegründet. Die Arbeitsgruppen treffen sich nun zu zwei Workshops am 10. September und 11. Oktober, bevor sie an der nächsten öffentlichen Zwischenveranstaltung am 9. November ihre Arbeiten präsentieren. «Wir freuen uns und sind gespannt, was sich hier alles konkret entwickelt», sagt Amman Otto Lötscher.

Sie haben ebenfalls Interesse, in einer Arbeitsgruppe mitzuwirken? Kontaktieren Sie uns! Weitere Informationen zu den Arbeitsgruppen finden Sie hier.

Aktive Bevölkerung

Die Organisatorinnen und Organisatoren der Auftaktveranstaltung zeigen sich begeistert. «Die Resonanz und aktive Teilnahme der Leute hier war grossartig», freut sich Thomas Probst. «Ich hätte nie gedacht, dass soviele Leute kommen», sagt Antoinette Kilchör. Und Otto Lötscher ergänzt: «Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.» Dazu passt auch die Aussage eines jungen Teilnehmers der Jubla Plaffeien: «Plaffeien lebt schon jetzt, man muss die Leute nur motivieren und zur Teilnahme aktivieren. Das habt ihr mit der Veranstaltung definitv erreicht.»

«Plaffeien 23 – As Zentrum für alli» in den Freiburger Nachrichten